Die smarten Pioniere stehen fest!

Die evm unterstützt drei Kommunen kostenfrei bei der Umsetzung eines ausgewählten Smartnet-Wunschprojekts

Die Entwicklung von smarten Anwendungen in Städten und Kommunen steht noch am Anfang, eröffnet Pionieren aber vor allem eins: Freiraum für Kreativität. Die LoRaWAN-Technik ermöglicht Kommunen den Start zu einer Smart City (z.dt. intelligente Stadt). Alle smarten Projekte bauen dabei auf einer ähnlichen Technik auf: Spezielle Sensoren sammeln Daten, diese werden per sogenannter LoRaWAN-Funktechnik an eine Basisstation übermittelt. LoRaWAN steht für „Long Range Wide Area Network“. Frei übersetzt handelt es sich um ein Netzwerk, in dem Daten über hohe Reichweiten von bis zu 15 Kilometern mit geringer Größe übertragen werden können. Unterschiedliche Sensoren können jetzt die Daten von Pegelständen, Parkraumsensoren oder über Besucherzahlen aus der Fläche einsammeln und übermitteln. Gerade durch die Corona-Pandemie gewinnen auch die Sensoren zur Überprüfung der Luftraumqualität an Bedeutung. Kommunen, die mit einer Basisstation den Sprung in die Welt der schlauen Dinge wagen, können zusätzliche Anwendungen schrittweise erweitern.

Seit Kurzem unterstützt die evm drei Kommunen im Rahmen eines Smarte Pioniere-Gewinnspiels bei der technischen Ausstattung eines ausgewählten Smartnet Wunschprojekts. Die gewinnenden Kommunen bekommen nun die Möglichkeit, die LoRaWAN Technik zu testen. Der Gewinn umfasst zwei Sensoren und eine Antenne, welche aus folgenden Anwendungsbereichen gewählt werden konnten:

  • Parkraumüberwachung
    Die Belegung von einzelnen Parkplätzen wird überprüft. Es besteht außerdem die Möglichkeit zu kontrollieren, ob Fahrzeuge an Stellen stehen, die explizit nicht als Parkflächen ausgewiesen sind, wie z.B. Feuerwehreinfahrten.
  • Pegelstandmessung
    Der Füllstand von stehenden und fließenden Gewässern, wie z.B. Bäche, Regenrückhaltebecken und Wassertanks, wird gemessen.
  • Zufriedenheitsmessung
    Über Feedbacktaster können Besucher von Einrichtungen, z.B. vom Bürgerbüro oder dem Schwimmbad, ihre Zufriedenheit äußern.
  • Messung der Belegung von Indoor-Räumen
    Die Belegung wird anhand von Luftfeuchte, Temperatur, Licht und Bewegung gemessen.
  • Raumklimaerfassung (CO2)
    Mithilfe dieser Sensoren erhält man Erkenntnisse zur Luftqualität im Raum, u.a. zur Vermeidung von Schimmelbildung. Ein Raumsensor misst Temperatur, Luftfeuchte, Licht, Bewegung und CO2. Der CO2-Gehalt gibt Rückschlüsse über den Aerosol-Gehalt im Raum. Optional kann ein optisches Signal hinzugefügt werden, welches Lüftungsbedarf im Raum anzeigt.
Feedback-Taster
Wie zufrieden waren Besucher mit einer Einrichtung? Feedback-Taster gegen Einblicke.
Bodensensoren
Bodensensoren zur Parkraumüberwachung stossen bei Kommunen auf besonders grosses Interesse.

Interessierte Kommunen konnten bis zum 15. Februar 2021 an diesem Gewinnspiel teilnehmen. Die eingereichten Projekte wurden von unserer Jury bewertet und die Gewinner der drei am überzeugendsten Projekten stehen nun fest.


Als nächstes wird die evm zusammen mit den Smarten Pionieren konkrete Umsetzungsschritte erarbeiten und einleiten. Bis zum Ende diesen Jahres soll die kostenfreie Umsetzung der jeweiligen Smartnet Wunschprojekte erfolgen. 

Bleiben Sie auf dem Laufenden! Alle weiteren Informationen und Updates zu den Projekten werden hier im Laufe der Umsetzungsphase veröffentlicht.